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WCC 2007: Ein Rückblick

Langsam entwickelt sie sich zu einer Institution - die WebSphere Community Conference (WCC), ausgetragen in Gemeinschaftsarbeit der Deutschen Notes User Group (DNUG), COMMON Deutschland e.V. und der German WebSphere User Group. Trotz eines attraktiven Programms, welches ein Team von Fachverantwortlichen der User Groups zusammengestellt hatte, war in diesem Jahr die Zahl der Teilnehmer – gemessen an den Vorjahren - leider verhalten gering.

Zugegeben: Das Kernthema der diesjährigen Konferenz „WebSphere und SAP“ war in der Tat sehr speziell und dürfte den einen oder anderen WebSphere und SOA Interessierten von einer Teilnahme abgehalten haben.

Den Teilnehmern wurde am 19. + 20. September in Darmstadt ein breit gestecktes Programm angeboten. Die einleitende Keynote zeigte in einem praktischen Ansatz den Einsatz von SOA in einem Projekt mitsamt den dazu benötigten Komponenten aus dem WebSphere Portfolio wie zum Beispiel WebSphere Business Modeler, WebSphere Business Integration Developer, WebSphere Process Server und Rational Application Developer. Thomas Nold und Florian Stumpp, beide aus dem Team von Michael Weigelt, Direktor WebSphere Software, IBM Deutschland, stellten dem Publikum die ersten Schritte in einem SOA Projekt vor. Dabei verfolgte man das Ziel, welches sich die Organisatoren als Merkmal für die Konferenz gesteckt hatten: Praktische Lösungen und Vorträge anstelle von theoretischen Ansätzen. Getreu dem Motto „flexible Anwendungen erfordern flexible IT“ leitete dieser Vortrag eine Reihe von Präsentationen ein, mit denen sich die Teilnehmer einen Einblick in den derzeitigen Stand der Technologien verschaffen konnten, welche als Bestandteile SOA ausmachen. Erfahrungsberichte von SOA und WebSphere Anwendern lieferten Informationen „aus dem Leben“, wie es beispielsweise Vorträge über Projekte bei den Stadtwerken Bochum oder der Fa. SAF Otto Sauer zeigte.

Die Teilung der Vorträge erfolgte nach Kernthemen wie „Business Approach“ und „Development / Infrastructure“. In einem eigens eingerichteten Labor stand den Teilnehmern eine Übungsumgebung zur Verfügung, mit welcher man unter Anleitung der Dozenten praktische Erfahrungen sammeln konnte. Dass die WCC für jeden etwas geboten hat, lässt sich auch aus dem Programm schließen: Sowohl administrative Themen als auch Bereiche der Anwendungsentwicklung fanden sich in der Agenda. Das die mit SOA verbundene „Flexibilität der IT“ zunächst einer Komplexität weichen muss, davon konnte man sich in den Vorträgen rund um Portallösungen ein Bild machen. Die Vielzahl der Technologien und Werkzeuge erfordert einen weit reichenden Überblick – nicht selten führt das bei mangelnder Administration und Fachkenntnis zu einer steigenden und nur schwer zu bewältigenden Komplexität. Das Planungsteam der WCC hatte es sich zum Ziel gemacht, diese Komplexität durch Wissenstransfer auf der einen – und Beispielszenarien auf der anderen Seite, zu verringern. Das Aufzeigen von geeigneten Verfahren und auch im WebSphere Umfeld angebotenen Produkten vermittelte Informationen sowohl für SOA Interessierte, welche sich zunächst einen Einblick in die Möglichkeiten verschaffen wollten, wie auch für WebSphere und SOA Erfahrene, welche einen Informationsaustausch zur Optimierung und Weiterbildung nutzen wollten.

Ein im Rahmen der WCC von den Verantwortlichen mit den Vertretern der IBM geführtes Gespräch hat erste Schritte in die Fortführung der WCC für das Jahr 2008 eingeleitet und wir dürfen gespannt sein, wie sich der Bereich „WebSphere“ in der Zukunft für unseren Bereich weiter entwickeln wird. Eine der Aufgaben dürfte sicher der Einsatz von WebSphere im Mittelstand sein. Ein Ziel, das IBM bereits seit Jahren zu erreichen versucht, und das mit den mittlerweile zur Verfügung stehenden Werkzeugen auch Maschinen realisierbar scheint.
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